2017

Brennpunktetour am 9. Mai 2017
Oststadt, Oßweil und Schlösslesfeld
Protokoll

Endlich! In Ludwigsburg gibt es eine Fahrradstraße!
Viele Jahre haben wir dafür gekämpft, dass die Alleenstraße und die südliche Seestraße Fahrradstraße wird, um den Weg für Schüler*innen zur Schule sicherer zu machen.
Seit März 2017 gibt es einen ersten Abschnitt in der Alleenstraße zwischen der Solitudestraße und der Seestraße.
Außerdem wurde die Alleenstraße im gesamten Abschnitt zwischen Myliusstraße und Stuttgarter Straße mit deutlichen Piktogrammen gekennzeichnet.

Dabei können wir natürlich nicht stehen bleiben. Unser Ziel ist eine Fahrradstraße zwischen Myliusstraße und Oststraße (auch wenn es in dem Abschnitt Bärenwiese eine Unterbrechung mit Radschutzstreifen geben wird).
Und natürlich steht auch die südliche Seestraße zwischen Friedrichstraße und Karlstraße weiter als Fahrradstraße auf der Agenda. Hier müssen noch viele dicke Bretter gebohrt werden.
Wir freuen uns über jede Unterstützung und laden zu unseren Treffen und Aktionen ein.

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2016

Liste der Brennpunktetouren ergänzt mit den Bemerkungen der Radwegeinitiative
(rot hinterlegt sind die Maßnahmen mit Priorität, gelb, die die weiterverfolgt werden sollen).
Angefügt haben wir Maßnahmen, die wichtig sind, aber in dieser Liste (noch) nicht auftauchen.

Brennpunktetour 2016
Fahrradstraßen

Geschafft! Der Radweg an der Marbacher Straße wurde im Gemeinderat mit deutlicher Mehrheit (22 x Ja, 15 x Nein und 2 Enthaltungen) beschlossen. Damit startet das Radroutenkonzept 2025 (50MB) in die Realisierung.

Wir danken allen Gemeinderäten der Grünen, der SPD, von Ökolinx und FDP, sowie Frau Burkhardt (LuBu), Frau Dr. Traub (CDU) und Herrn Lettrari für Ihre Zustimmung. Für sie ist das Thema Fahrradförderung nicht nur eine leere Floskel. Sie meinen es ernst mit der Förderung einer nachhaltigen Mobilität und tragen damit dazu bei, dass sich die Verkehrsbelastung an dieser Straße reduzieren wird. Nicht heute oder morgen. Aber ein Jahr nach Fertigstellung des Radweges wird sich der Erfolg einstellen.

Der Wehrmutstropfen: Mit 15 Nein-Stimmen gibt es in der Ludwigsburger Kommunalpolitik immer noch einen erheblichen Anteil an MandatsträgerInnen, die der Verkehrspolitik der 50er Jahre anhängen und für die eine gleiche Berechtigung aller Verkehrsarten oder gar eine Förderung Nachhaltiger Mobilität, nur im Wahlkampf vorkommt.

Wir bleiben dran!

Die erste große Radroute kann kommen
Bericht der LKZ vom 29. Juli 2016

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2015

Radweg Marbacher Straße - Gemeinderat drückt sich vor einer Entscheidung

Der Gemeinderat hat sich am 25. November vor einer Entscheidung gedrückt und möchte, dass man erst weitere Alternativen untersucht.
Z.B. beantragt die CDU einen Radweg mit Zweirichtungsverkehr auf der Südseite der Marbacher Straße, also stadtauswärts. Stadtteilausschussmitglied Krautschneider würde lieber den Heilbadweg abflachen, um Radlern den steilen (Um)Weg schmackhaft zu machen, nur um sie von der Marbacher Straße fernzuhalten. Geld spielt scheinbar keine Rolle. Da haben sich ja "echte Experten" Gedanken gemacht.

Abgesehen davon, dass die Pläne seit einem halben Jahr vorliegen und genug Zeit gewesen wäre, sich über den Sinn und Unsinn dieser "Alternativen" zu informieren, stellt sich die Frage, was den Gegnern der Radstreifen an der Marbacher Straße noch alles einfällt, um eine Verbesserung für Radfahrer zu verhindern. So fordert FW-Stadtrat Reinhardt Weiß zuerst den Radweg in der Weststadt umzusetzen, wohlwissend, dass dieser (wg. der Einbindung der Bahn und dem Wegfall von Parkplätzen) viel schwieriger umzusetzen und deutlich teurer ist, als die Radstreifen in der Marbacher Straße, bei denen es sich vorwiegend um Markierungsarbeiten handelt. Das würde bedeuten, dass auf absehbare Zeit gar nichts passiert.

CDU und FW haben es mit ihren Bedenken geschafft, auch die anderen Fraktionen (mit Ausnahme der Grünen) so zu verunsichern, dass der Beschluss zu den Radstreifen vertagt wurde.
Das heißt:
- Die Neckarbrücke wird vom Land saniert, ohne die Radstreifen zu berücksichtigen.
Der Umbau im Bereich der Brücke wäre im Rahmen dieser Sanierung in einem Aufwasch mitfinanziert gewesen.
- Falls es im nächsten Jahr doch noch eine Mehrheit für die Radstreifen gibt, muss erneut eine Baustelle eingerichtet und alles wieder geändert werden (noch mehr Rückstau!).
Die Maßnahmen müssen dann alleine von der Stadt finanziert werden.
- Es gibt 2016 keine Projektgelder vom Land für diese Maßnahme.
- Auch im 3. Jahr nach dem, mit großer Mehrheit gefassten Beschluss für ein Radroutenkonzept, wird nichts umgesetzt.
- Gelder für Planungen, Beratungen, Gutachten sind zum Fenster rausgeworfen.
Die Mehrheit des Gemeinderats geht unverantwortlich um mit den kommunalen Geldern.
- Die Mehrheit im Ludwigsburger Gemeinderat will - entgegen aller Beteuerungen - den Radverkehr nicht fördern, sondern in einer Nische belassen, wo er den Autoverkehr "nicht stört".

Das Ergebnis dieser Politik kennen wir, weil das die Politik ist, die zu der Verkehrsbelastung geführt hat, unter der wir heute leiden:
mehr Autos
mehr Stau
mehr Unfälle
mehr Luft-und Lärmbelastung

Brennpunktetouren 2015

Di, 16. Juni, 17 - 19 Uhr
Südstadt
Bericht

Mängelliste Stand Februar 2015

Öffnung der Einbahnstraßen
Übersicht Weststadt

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Runder Tisch Radwege

24. Oktober 2011 
Umsetzung der Empfehlung für Schulradwege
Protokoll

14. April 2010
Protokoll

6. Oktober 2009
Protokoll

19. Mai 2009
Protokoll

17. März 2009
Protokoll

Brennpunktetouren

2. April 2014
Ludwigsburger Weststadt
Protokoll

11. Juli 2012
Bahnhofsumfeld bis Schulviertel Weststadt
Protokoll

21. März 2011
Begehung der nördlichen Innenstadt (Abstellplätze)
Protokoll

11. Oktober 2010
Die Südstadt
Protokoll

27. April 2010
Ossweil und die Oststadt
Protokoll

Stand der besprochenen Umsetzungen im Februar 2010

20. November 2009
Stadtbegehung zum Thema Fahrradabstellplätze
Bericht

29. September 2009
Nordstadt, Hoheneck und Neckarweihingen
Protokoll

20. Juli 2009
Weststadt und Eglosheim
Protokoll

31.März 2009
Südstadt und Weststadt
Protokoll

 

Fußverkehrscheck

Im Rahmen des Fußverkehrschecks der Stadt Ludwigsburg wurde die Fußgängerquerung Pflugfelder Straße heftig kritisiert.
Unser Vorschlag: Eine Shared-Space-Zone wie z.B. beim Rotebühlplatz (Foto).